Spinbetter verbindet Kontoschutz mit Identitätsprüfungen
Ein häufiger Irrtum ist, Datenschutz und Identitätsprüfung als dieselbe Schutzmaßnahme zu behandeln. Sie erfüllen unterschiedliche Aufgaben: Die eine betrifft den Umgang mit gespeicherten Informationen, die andere die Überprüfung der Person hinter einem Konto.
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Für einen sinnvollen Vergleich zählen deshalb sowohl der Zweck als auch der Zeitpunkt einer Maßnahme. So wird erkennbar, welche Kontrollen fortlaufend gelten und welche an einen konkreten Vorgang gebunden sind.
Bei Spinbetter lassen sich die Maßnahmen daher nach laufendem Datenschutz und anlassbezogener Identitätsprüfung gegenüberstellen, statt daraus eine pauschale Sicherheitsgarantie abzuleiten.
Spinbetter und der Schutz gespeicherter Daten
Für persönliche Informationen ist eine verschlüsselte und passwortgeschützte Speicherumgebung angegeben. Das beschreibt eine Schutzmaßnahme für gespeicherte Daten, nicht aber automatisch jeden Schritt ihrer Übermittlung oder Verarbeitung. Als Verantwortlicher für die Datenverarbeitung wird SpinBetter genannt; außerdem wird die Datenschutzpraxis als DSGVO-konform ausgewiesen.
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Auch die Datenaufbewahrung ist ein eigener Vergleichspunkt: Personenbezogene Daten werden mindestens fünf Jahre gespeichert. Für Cookies ist eine Zustimmung erforderlich. Genannt werden sitzungsbasierte, persistente und analytische Cookies sowie Flash-Cookies. Diese Angaben beziehen sich auf Datenschutz und Nutzung der Website, nicht auf den Nachweis der Kontoinhaberschaft.
Bei der Verarbeitung spielen außerdem externe Dienste eine Rolle: Dazu zählen die Weitergabe von Zahlungsdaten, Drittanbieter für Verifizierungen und Anbieter von Kreditauskünften. Internationale Übermittlungen personenbezogener Daten sind möglich. Das ist von der Verschlüsselung der gespeicherten Informationen zu unterscheiden, denn die beiden Angaben betreffen verschiedene Teile des Datenflusses.
Identitätsprüfungen im Vergleich zu laufendem Datenschutz
Die Identitätsprüfung setzt an einem anderen Punkt an. Sie ist vor einer Auszahlung erforderlich und kann damit den Zugriff auf Guthaben betreffen. Eine Prüfung der eingereichten Dokumente kann bis zu 72 Stunden dauern; das Ergebnis einer Videoverifizierung kann innerhalb von fünf Werktagen vorliegen. Diese Zeitangaben beschreiben die Prüfung, nicht eine garantierte Auszahlungsgeschwindigkeit.
Die folgenden Angaben stellen die Schutz- und Prüfmaßnahmen nach ihrem jeweiligen Anwendungsbereich gegenüber. So lassen sich Datenverarbeitung, Nachweisarten und Prüfzeiten auseinanderhalten.
| Maßnahme | Vergleichsdimension | Angabe |
|---|---|---|
| Speicherung persönlicher Informationen | Speicherschutz | Verschlüsselte und passwortgeschützte Umgebung |
| Aufbewahrung personenbezogener Daten | Zeitraum | Mindestens fünf Jahre |
| Dokumentenprüfung | Prüfdauer | Bis zu 72 Stunden |
| Videoverifizierung | Ergebniszeit | Innerhalb von fünf Werktagen |
| Identitätsprüfung | Auszahlungsbezug | Vor einer Auszahlung erforderlich |
Nachweise und Schwellenwerte richtig einordnen
Als Identitätsnachweis kommen ein gültiger amtlicher Ausweis oder Reisepass infrage. Für die Anschrift werden unter anderem eine höchstens drei Monate alte Versorgerrechnung, ein kommunaler Steuerbescheid oder ein Kontoauszug eines angesehenen Finanzinstituts akzeptiert. Zusätzlich kann ein Foto verlangt werden, auf dem die betreffende Person ihren Ausweis hält.
Für die Einreichung der KYC-Unterlagen gilt eine Frist von 14 Tagen. Als Schwellenwerte für KYC- und Herkunftsnachweisprüfungen sind jeweils 4.000 NAf angegeben. Diese Beträge sind von den allgemeinen Datenschutzmaßnahmen zu trennen: Sie beschreiben einen Bezug zu Prüfungen, nicht den Schutz von Daten während ihrer Speicherung.
Im praktischen Vergleich stehen somit zwei Ebenen nebeneinander: technische und organisatorische Angaben zur Datenbehandlung sowie konkrete Identitätsnachweise mit Prüfzeiten und Schwellenwerten. Wer sie getrennt betrachtet, kann besser einordnen, welche Information den Datenschutz betrifft und welche eine mögliche Verifizierung des Kontos.
